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"Lernt mich lieben"
(vol. 1)
LYRICS

Lernt mich lieben (dez 2006)
rest-exemplare des original CD-albums
gibts noch bei hiphopvinyl.de (stand: jan 2009).


3. AUSBÜRGERUNGSANTRAG

**** geschrieben ohne beat am 5.4.2006 ****

[strophe1]
dieser apell geht an die deutschen behördern - schiedsrichter, politiker, alle sollten ihn hören - seht her: ich führe mich auf - bitte seid konsequent und bürgert mich aus - okay, stimmt, ich beherrsche die sprache - doch ehrlich ich war in erdkunde kacke - als schüler - weil ich den lehrer verarschte - wenn er uns sagte - es GÄB auf der karte - noch mehr als nur seen, wälder, berge und straßen - nämlich grenzen. Ich konnt es einfach nicht glauben - doch auf dem weg zum urlaubsziel sah ichs mit eigenen augen - die beamten und schrenken, meine eltern zeigten mir den pass - das muss ein versehn gewesn sein, was hab ich (dafür) eigentlich gemacht? -
Hook:
ich bins, und es wird höchste zeit – Ich will nicht „deutsch“ sein, nein, eher schon das gegenteil – Fehl am platz, wie black panthers im weißen haus – Deutschland, sei konsequent, schmeiß mich raus – Ich bins, und es wird höchste zeit – Ich will nicht „deutsch sein“, ne, eher schon das gegenteil – Doch „deutsch-sein“, so was gibt es nicht, und falls es so was geben sollte, dann bin ichs nicht – schmeißt mich raus
[strophe2]
ja, ich war FAST noch ein fötus - dann plötzchen geboren in münchen, der hauptSTADT der bewegung - doch eigentlich hab ich mich NICHT mal entschieden - meine eltern wohnten halt hier, ich glaub, deshalb BIN ich geblieben - aber ehrlich: ich scheiß auf eure SITTEN und werte - und tut mir leid: ich kenn auch keine drei MITTELgebirge - ja, leider, machte ich für diesen STAAT meinen zivi - doch niemals würde ich für diesesn LAND in den krieg ziehn - ich hoff, ihr seid jetzt nicht hart getroffen - doch das ergebnis vom fragebogen: wir sind keine artgenossen - ich hab nicht aus prinzip was gegen diesen FLECK auf der erde - doch deutschland als solches verdient weder resPEKT noch ehre - und was ich noch sagen wollte: schwarz-rot-gold - reimt sich immer noch (im hinterkopf) auf hakenkreuz -
[strophe3]
…und eigentlich bin ich für KEIN Land - doch als allererstes für die abschaffung von BAYern - wenn nur deutsche wähln könn, gehn scheinbar nur dumme zur wahl - oder weshalb ist das christentum hier so fundamental- istisch - wichtig - ich krieg nicht - die kurve - in MEIN geWISSEN REINzublicken - lasst mich BITTE in ruhe - ich hab sicher NICHTS gegen schwule - und sicher was gegen die ZWANGSheirat - doch ich bin mir nicht so sicher: „hab ich gerade einen ARBeitsplatz?“ - oder nutz ich den digiTALeingang - vielleicht für eine verschwörung - zum glück darf ich mich hier aufhalten und das nicht nur auf bewährung - und natürlich plane ich kein attentat - doch eigentlich wär ich für eine zuspitzung des klassenkampfs - ich mein das ehrlich, ich bin gemein gefährlich - und ich geh nicht zur anhörung, ich bin keinem hörig - erklär mir, warum wird mir deutsch-sein nachgesagt - etwa weil mein opa ein Bein verlor für sein vaterland - in stalingrad? - mein anderer opa war Türke - trotzdem muss ich nicht erst bettelnd um Würde - über die Hürde - der Fremdling wird hier schnell mal zu ner Reizfigur - steht er erst mal auf dem Prüfstand eurer Leitkultur - ich will mich zusamm reißen, doch zerreiße meinen reisepass - ich glaub, wär ich nicht schon da, hätte ichs gar erst hier nicht reingeschafft -

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4. RAP IST IM HAUS

****** geschrieben 16.8. (4 uhr) ohne beat *******

ich stehe auf der bühne und schreie es laut - "schmeißt alle leute, die scheiße sind raus" keine zuckung im publikum, jeder kopf voll vermutung - kein umschwung, keine vernunft und - ein bisschen zukunft - ok, neuer versuch, ich ruf der menge zu - "wer mich scheiße findet, schmeißt jetzt die hände hoch" keiner tuts - ein bisschen ruhe - im raum, es ist cool. dritter versuch, ich brülle herum - eure vätern warn scheiße, folglich eure mütter sehr dumm - die ersten greifen nach handies - drücken tasten - sie wollen ihren brüdern sagen - da wär einer dabei sie verrückt zu machen, es ist okay - wenn alle rapper außer euch schwul sind, dann bin ich gay - denn, ich bin ein rapper - wer es mir nicht glaubte, erkennts dann - wenn ich auf der bühne bin und der menge zuruf - jeder, der cool ist, schmeißt seine beiden hände in die luft - ich mache nur das, was die leute erwarten - ich bin voll in fahrt, doch scheinbar wollen sie warten - ok, cool. ich kann das verstehen, sie sind sich nicht sicher, ob das nur ein test is - aufgrund meines outfits, denn es ist hässlich - und aufgrund des DJs, denn er scratcht - wie kann das sein, was ist das?! sie sind etwas verwirrt - rap is im haus, ihr sackhaarz, fresst oder sterbt -

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4. JETZT SEID IHR DRAN

********* geschrieben am 15.8.06 (4.40 uhr) ohne beat ********

folgt mir, so wie brave kinder ihren eltern - folgt mir wie ein hund, der blind ist und nichts erkenn kann - (an der Leine!) verwechsel nie einen blinden hund mit einem blindenhund - und nie ein schlüsselloch mit einem schlüsselbund - verwechsel mich nie mit deinem führer - ich bin eher eine karte, der du folgst und danach sagst "nie wieder" - wieder der, der nie erklärt - wie er eigentlich glaubt - fans zu bekommen, er tut so, als sein sie schon taub - zu weitgefehlt - leicht extrem - die andren wolln auf leitern stehn - ich will unten durchgehen und murmeln "alright okay" - dann die leiter nehm, so als stünden sie nicht drauf - auch masochisten tun so, als stünden sie nicht drauf - doch das heißt nicht, dass der sadist dann aufhört - wir sind alle fit, es geht erst ab, dann wieder aufwärts - du brauchst mehr?! von mir, dann gib mir taschengeld in geldtaschen - ich bin käuflich wie prostituierte, die es mit sich selbst machen - während die freier, was in meinem fall das publikum is - daneben stehn und zuschauen mit unruhigem blick - jetzt seid ihr dran.

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10. OHNMACHT (feat. Koljah)

********** geschrieben am 22.8.05 auf andieseszene-dietl-LW-beat / verbessert auf dietl-LW-Beat für koljah-feature am 30.7.06 **********

[Lea-Won Strophe]
was willst du machen, wenn du eigentlich nichts machen kannst - ohnmächtig ohne taschenlampe, die nacht ist rabenschwarz - und tagsüber bist du geblendet - keine alternativen, nur ein bitteres ende - denn //// auf einmal gibt die scheiß bank dir kein geld - und dann bleibt nur die wahl, ob du jetzt gleich die bank überfällst - oder es einsiehst - _dass dein leben vorbei ist - dabei lief - es manchmal ganz gut und du bist erst 32 - //// was kannst du noch tun - wenn alles konfus - ist - wenn du keine fahrkarte zahlen kannst und deshalb zu fuß gehst - oder doch den zug nimmst - und sie dich kontrolliern - du abhauen würdest, doch sie sind nicht umsonst zu viert - //// oder was hast du für ne wahl, wenn es zu wählen gilt - aber du merkst, dass du ganz anders leben willst - und weißt, _es wird sich kaum was ändern - und du nicht weißt, wie es hier rausgeht, aus dem engpass - //// und wenn keiner wählt, wird es noch schneller noch schlimmer - du weißt, es hält dich im zwinger - _ist das selbe wie immer - und im endeffekt, musst du nach ihren regeln spieln - weil die regeln sind wie sie sind, und auf dein lieben zieln - //// und was machst du, wenn dein boss dir kündigt - du voller wut bist und alle meinen bleib doch vernünftigt - offensichtlich - verstehn sie dich nicht - bald lebst du in einer sammelunterkunft, damit dich der regen nicht trifft - //// denn dort draußen, bist du schnell ausgeliefert - dachtest, du wärst weggekommen, doch jetzt raubst du wieder - die balance außer kontrolle und nur so kannst du sie richten - indem du es nicht einsiehst, dass wenige fast alles besitzen - ////
[hook...] ....
[Koljah Strophe] ...

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16. SELBSTMITLEID

************ geschrieben am 1.2.05 um 19 uhr auf 20050101a ************

manche werke von mir sind voller selbstmitleid - manche sagen, dass ich noch immer über das selbe schreib - ich sag, es hat sich nichts geändert, es bleibt alles das gleiche - ich stehe jeden tag auf, geh meinen weg und bleib an der weiche - //// stehen, du willst vom regen nichts hörn, zieh dir die kapuze über den kopf - du willst von wahrheit nichts wissen, glaub lieber an gott - kauf lieber nur schrott - lauf lieber im Stolp- ern anstatt im eigenen Gehen - ICH brauch KEINE vertreter, //// will mir selbst die beine vertreten - trete auf boden voller bitteren ernstes, halt mich ein eisernen fäden - meine hände reißen, werden rau - ich hab hornhaut bis zu den knöcheln, um nicht zu verbluten, wenn ich durch scherben lauf - //// doch das ist okay, ich komm damit klar - ich weine eine nacht lang und es reicht vielleicht für das kommende jahr - ich will mich auf nichts verlassen - doch ich will nicht, dass menschen, die ich liebe, mich verlassen - //// und wenn keiner eurer götter mir reicht, wenn illusion mir nicht reicht, wenn eure indizien gegen euch sprechen, wenn ich keine türen aufstoßen will, deren bretter ich benutze um andere vor den kopf zu stoßen und //// am hartz4 des deutschen stammbaums kleben bleiben zu lassen, dann bleiben nur nackte menschen übrig - ich kann um keinen mehr wissen, wenn ich nicht zum berühren eingeladen werde, ich glaub nur an mich, denn ich fühl mich - ////
und wenn ich ehrlich bin, dann werde ich demotiviert, sehe
mich selbst auf einem weiten feld stehen, mit tränen in den augen,
meine fingerkuppen schreien weckrufe, neben mir ein käfig voller tauben -
die meisten wollen von mir nichts hören, denn ich wecke in ihnen zu viel selbstmitleid - ich erschaffe jedes werk - nur geg'n den schmerz - und bin froh um jeden körper, der sich mit mir die kälte teilt -
wir stecken im selben eis - fest.
das boot ist nicht voll, sondern leer, und hat ein riesiges leck - und jetzt? wer ist da, um das kalk-kalte wasser von unseren füßen zu befreien?
baut ein nest - voller nahrung, vögel können mit verkrusteten federn nicht fliegen, wenn noch dazu von eiszapfen gefesselt, versucht es und stürzt,
und ihr liegt halb tot dort unten allein. versucht es nicht, bleibt im nest, bis ihr zu fett seid und der baum knickt, ihr nennt es traurig, ich nenn es routine, deswegen selbstmitleid.
manchmal frage ich mich, warum ich keine musik für feiernde menschen mache - dann fällt mir ein, ich bin kein teil von ihnen.
mit ihnen lässt sich schwer Freude empfinden.
ich werde ins Wasser gestoßen und bastel an meinem Feuer tief drinnen -
irgendetwas hält mich draußen, denn dieser Kreis ist zu fest
um sich in ihm zu bewegen.

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17. WIE SCHÖN?

****** geschrieben im Juli 2006 ******

(strophe1)
nur manchmal merk ich wie schön es ist - und denk, damn, ich hab das größte glück - und dann schäm ich mich - dass ich meist so wenig geb - bloß weil die vergangenheit der splitter in meinem schädel ist - //// und dann zieh ich raus mit aller kraft - pass auf, dass alles klappt - was ich anpack - und dann mach - denn ich weiß, es lief (eigentlich) verdammt glatt - ich halt kurz an dann - und halt dich ganz nah - //// und sag dann, du bist ein klares indiz - dass es nicht alles umsonst war, und dass es mich gibt - noch mehr, du bist der beweis - dass es liebe gibt, auch wenn sie nicht ewig bleibt - //// und dann merk ich auf einmal, _ich kann noch viel erleben - nur die kommende zeit, _kann uns widerlegen - doch egal, wie schlecht unsere chancen grad stehn - es bleiben ein paar und ich forder mein Leben - //// auf - steh auf - lauf - raus - auf - dich ZU - komm zu dir und hab mit dir zu TUN - und es schmerzt, denn bald muss ich DANN wieder weg - doch in diesem EINen moment - HALT ich dich fest - //// und frag
wie schön, glaubst du wärn wir als wolken - gingen wir fort? würden wir kommen? - wie hell, glaubst du wärn wir als sonnen - würden wir glänzen, oder uns verstecken? - wie schön, glaubst du wärn wir als wolken - gingen wir fort? würden wir kommen? - wie schnell glaubst du wärn wir als regen - würd es was geben, was uns erledigt? -
(strophe2)
lass mich dich anschauen, du hast dich nicht verändert - du bist die selbe wie früher, nur ein bisschen älter - und DOCH - du entWICKelst dich noch - ich stell es mir vor _IN meinem kopf - //// denn meist - verbringen wir die zeit - allein - ohne dich an meiner seite schlaf ich daheim jetzt ein - und es zerreißt mich, treibt die wut in mir hoch - an welcher stelle auf dem weg ham wir die spuren verlorn? - //// doch scheinbar, hilft es nicht mehr zu suchen - trotzdem lauf ich an neben dir her, auch wenn meine füße verbluten - denn du bist schön, die magie umgibt dich - auch wenn wir nicht mehr können, ich verlieb mich - //// noch auf der sterbebett erneut in deine art - das süße zu schmecken, hast du mir beigebracht - und ich will dich nicht mehr hassen - ich will dich nur umarmen - wenn nicht für das, was wir sind, dann für das, was wir waren - //// es ist warm, so stark, selbst wenn wir uns kalt geben - lass mich kurz deine hand nehmen - und du weißt, es ist jetzt - nicht mehr so wie damals, trotzdem halt ich dich fest - und frag
wie schön, glaubst du wärn wir als wolken - gingen wir fort? würden wir kommen? - wie hell, glaubst du wärn wir als sonnen - würden wir glänzen, oder uns verstecken? - //// wie schön, glaubst du wärn wir als wolken - gingen wir fort? würden wir kommen? - wie schwer glaubst du, wärn wir als schnee - würden wir schmilzen? oder uns legen? - ////
(outro)
wie schön glaubst du wärn wir als worte? wie würden wir aussehn, und was bedeuten? und wie schön glaubst du wärn wir als briefe? glaubst du wir blieben ...versiegelt?

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21. DAS SCHWERSTE

***** geschrieben am 8.9. (0.00 bis circa 1.30 h) auf bustla-beat / leichte veränderungen am 11.11.06 *****

das schwerste wird sein, dir zu erzähln - weshalb deine mutter und ich uns immer seltener sehn - das schwerste wird sein, dir zu erklärn - egal, was zwischen uns beiden passiert, DU bist trotzdem viel wert - weshalb man sich trotzdem vermehrt, auch wenn man es weißt - dass die welt uns zerreißt -
das schwerste wird sein, dich in die SCHULe zu schicken - du wirst es nicht immer hin wollen, doch DU wirst hin müssen - das schwerste wird sein, MIT dir zu leiden - dir zu zeigen, dass man dich versteht, statt MIT dir zu streiten - und TROTZdem zu sagen - du musst nach den alten regeln spieln, weil wir beim versuch, zu verändern, VOR dir versagten - du musst hier was werden, weil du sonst für die ANDern nichts bist - und weil du hier sonst von den ANDern nichts kriegst - und wenn du hier nichts hast, hast du hier keine beDEUTUNG - außer du hörst auf die, die was haben und machst was sie WOLLN UND - von DIR verlangen - ich flüster: beHALT dir den WIDerstand - HALte vor NIEmand an - ich kann diesen Weg nicht an deiner Stelle gehn - kann dir nur helfen und vorschlagen, wie du ihn selber gehst - ich REICH dir die hand - HALT dich daran - lass uns aufeinander aufpassen, komm, wir SCHREITen voran - ich hoff, du sprengst den rahmen der straße - ich werd dir helfen, eigene bahnen zu fahren - ich weiß, dein lebensweg ist sehr geprägt - davon wem du traust, und neben wem du stehst - davon wem du glaubst - und mit wem du ihn gehst -
das schwerste wird sein, dich in diese welt zu schicken - mit der angst, diese welt könnte dich schnell vergiften - mit der angst, dass du mit ihr nicht wirklich glücklich wirst - mit der angst, dass du aus angst keinen blick riskierst - mit der befürchtung, dass vieLLEICHT diese schmerzen - die mich zum boden zwangen, auch ein TEIL von dir werden - in der hoffnung und dem LEISesten wiss-en - dass du das leben dennoch als wunder begREIFST, so wie ich, denn - ich sah dich an an einem - tag an dem sich trauer und wut aneinanderreihten - und dann wurde mir alles so klar - allein wegen dir lohnte es sich, dass es mich gab -
das schwerste wird sein, dir begreiflich zu machen - zu dir selbst zu stehn, auch wenn dich dafür manche verachten - dass sie voll selbsthass zu schwach sind, und du stark sein musst - damit du nicht irgendwann vor dir selbst ins abseits rutschst - damit du am ende vom tag - in den spiegel blickst kannst und diesen menschen dann magst - ich flüster dir zu: achte dich selbst - du weißt selbst am besten, was dir gefällt - wenn du nicht mehr weißt, wer zu dir hält - halt zu dir selbst -
das schwerste wird sein - manchmal weit WEG zu sein - WENN du ein-sam in deinem bett allein - weinst - dich nicht trösten zu können - das gefühl zu haben, diese welt wäre dabei, dir die schönheit zu nehmen - diese welt mache dich bitter - lasse dich wieder - dort zurück, wo ich selbst einmal war und nicht mehr sein wollte, mich verlief, im hass auf das alles - trotzdem zu versuchen, dass alles zu schaffen - das schwerste wird sein - mit dir nach sternen zu greifen - in der dunkelheit der nacht, in der ein paar kerzen nicht reichen - mit dir die FUNken zu finden - sie zu entzünden - UND dann zu wissen - dass sie kaum etwas nutzen in dunklen Verliesen -
das schwerste wird sein, dich gehen zu lassen - dir zwar zu vertrauen, aber nicht die Ängste verkraften - zu wissen, ich kann dem REST nicht traun - dir die Erfahrung zu lassen, du findest es SELBber raus -
das schwerste wird sein, um verzeihung zu bitten - dass deine mutter und ich uns meistens nur stritten - dass die frau, aus deren bauch du kamst - es verhinderte, dass deins auch mein zu hause war - dir zu erklärn, dass ich sie immer noch liebe - doch, dass sie sich zu schwach fühlte, mit mir zu leben - dir zu erklärn, was auch immer passiere - als wir dich schufen, erschufen wir dich aus liebe - erschufen wir dich mit lust, unsere körper verflochten - sich zu einer einheit und du bist gekommen - du bist ein wunder, das licht das scheint - das ergebnis aus mir und ihr, wir sind jetzt drei - und nicht allein - und auch wenn wir - es nicht geschafft haben, soll der traum mit dir - nicht sterben, denn auch wenn es scheinbar sehr schwer is - glaub ich daran, es ist nicht unmöglich -

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