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presse-spiegel
soll nicht protzig daher kommen oder so, sondern hat einfach den sinn, zu zeigen, wie weit ich es shcon geschafft habe ;-] haha... ne, halt so als referenzen und dokumentation von verschiedenen meinungen....


lerntmichliebenvol1 cover


flashmag.de Rezension
-> http://www.flashmag.de/cms2/index.php?option=com
_content&task=view&id=409&Itemid=73
1/2007

Aus der Münchener HipHop Szene ist der junge MC und Freestyletalent Lea-Won nicht mehr weg zu denken. Nach „Trotzdem und gerade deshalb“, seinem bisher einzigen offiziellen Release aus 2004, startet Lea-Won mit "Lernt mich lieben (Vol. 1)" seine zweite CD-R Serie. Die 21 Tracks, die teilweise ein Best of Lea-Won der letzten 2 Jahre darstellen, kommen für gerade mal 4€ frei Haus. Manche Tracks wurden für dieses Album aber neu aufgenommen und abgemischt.
Nach einem selbst produzierten Intro ermöglicht es Lea-Won uns seinen „Reifeprozess“ akustisch mitzuverfolgen. Seinen Gedanken lässt der Münchner MC dabei stets freien Lauf. Mit persönlichen und ehrlichen Inhalten hinterlässt er, teils provokant und die Gesellschaft direkt ansprechend, seine Statements entweder auf eigenen Beats oder denen von Bustla, Mikzn, Schall, Bluntmosphere, Thur Deephrey oder Cathy Holigan. Als Bestes Beispiel für seine aufrührerische Art kann man wohl seinen „Ausbürgerungsantrag“ hernehmen. Mit ehrlichen Worten kritisiert Lea-Won darauf nicht nur das Leben in seiner Heimatstadt sondern ruft gleich bundesweit zur Revolution auf: „Ich bin nicht aus Prinzip gegen diesen Fleck auf der Erde, doch ein Staat mit Grenzen verdient weder Respekt noch Ehre...Der Fremdling wird hier schnell mal zu einer Reichsfigur, steht er erst mal auf dem Prüfstand eurer Leitkultur. Ich will mich zusammen reissen doch zerreisse meinen Reisepass, wär ich nicht schon Teil des Staats, ich glaub ich hätt’ es niemals rein geschafft.“ Das Deutschsein wie wir es kennen wird hier ordentlich zur Rechtfertigung gezogen. Zu Recht! Nicht gerade Pflegeleicht, aber nach Antworten ringend bringt er seine Raps auf den Punkt. Seine Messages kommen mal klar und deutlich, mal zwischen den Zeilen so verpackt, dass man schon öfters hinhören muss. Als Mitglied der Anti-Alles-Aktion und HipHop Partisan macht er auf Missstände im Zusammenleben und das verfallende Individuum aufmerksam, dabei verfällt er nicht in eine Lehrerrolle a la Curse sondern kann als Anheizer einer ganzen Generation bezeichnet werden. Eine Generation, die es aber leider noch nicht gibt. Seiner Zeit voraus ebnet er allerdings jedem Guerilla Kämpfer, der nachkommen mag, den Weg. Der Witz auf der Platte geht allerdings auch nicht ganz verloren – witzige, spritzige Lines voller Ironie wie „..das scheiss Game stürzt so wie knallrotes Fallobst. Ich finde jeder hat ein Recht auf meine Meinung, jedenfalls hab ich ein Recht auf ein Mercedes von Ferrari...“ von Anti-Alles Kollege Nic Knatterton auf „Listen and learn“ oder Lea-Won mit „..glaubt ihr ich weiss wovon ich sprech wenn ich Rap? Kauf dieses Album sieben mal dann ist es noch besser als Sex.“ auf „Real vs fake“ lassen einen immer wieder schmunzeln.
Weiter sind noch Wilson Wicked, Koljah, Qwer und der Rest der Anti-Alles Crew mit Gastbeiträgen auf dem Album vertreten. Die Lyrics kommen auf abwechslungsreichen Instrumentalen - von Reggae bis zu jazzigen Pianoklängen, von ruhig bis laut, ist alles auf der Platte zu hören. Mit „Trotzdem und gerade deshalb“ hat er die Messlatte, nicht zuletzt auch für sich selbst, sehr hoch gesteckt. Teil1 seiner CD-R Reihe erreicht dieses Level nicht ganz. Wer aber die Musik von Lea-Won bis dato noch nicht kennen lernen durfte, schliesst ihn vielleicht mit „Lernt mich lieben“ in sein Herz. Wenn dem so sei, sei denjenigen natürlich unbedingt seine vorherigen Werke empfohlen.
von S. Weinert

JUICE Rezension
-> Next Generation Rubrik 2/2007 (*jpg)



trotzdemundgeradedeshalb cover
im weitesten Sinne das Album
"trotzdem und gerade deshalb" (undercoverart records, 12/2004) betreffend:

süddeutsche-zeitung Diskussion/Interview
-> "Die zwei Seiten des 50 Cent" 2.2006 (externer Link)

süddeutsche-zeitung Artikel/Interview
-> SZ/MünchnerKultur 2.9.2005 (*jpg)

Beam Me Up Artikel
-> ausgabe Juli 2005, Seite 20

laut.de Portrait
-> http://www.laut.de/wortlaut/artists/l/leawon/index.htm
(auch auf mtv.de bei artists zu finden)

rap.de Rezension
( http://www.rap.de/reviews/814 12.2005):

Von Zeit zu Zeit ist es „in“, HipHop mit politischen Statements zu verbinden – ist die Welle vorbei, so sinkt das Niveau bei vielen wieder auf die üblichen Battle-Routinen und ausgelatschten Klischees ab. Nur für wenige sind politische Inhalte selbstverständlicher Teil ihrer Musik – Lea-Won aus München gehört definitiv dazu. Der umtriebige Rapper und Produzent ist aktiver von HipHop Partisan, einem Netzwerk linkspolitischer HipHop-KünstlerInnen.
Mit Trotzdem und gerade deshalb liefert er sein erstes „professionell“ aufgenommenes Album, das sich sehen lassen kann: Auf 14 Tracks – umrahmt von diversen Interludes – verbindet Lea-Won Raps auf technisch hohem Niveau mit der klaren Kritik an den herrschenden Verhältnissen. Mit „Money Kills Music“ setzt Lea-Won ein klares Statement gegen die Musikindustrie und deren Raupkopierer-Hetze. Aber auch die HipHop Subkultur bleibt nicht von Kritik verschont: Auf „Angriffsläche“ rappt Lea-Won in doubletime über einen wunderbar relaxten Beat gegen mackerhafte Battle-Logiken an. Ein inhaltlicher Höhepunkt ist sicher „Gegeneinander“ – selten wurde die düstere, gesellschaftliche Realität von Anonymität und Konkurrenz mit so schönen Metaphern gepaart („In dieser Matrix wo uns die Einen regiern / anstatt das sich die Nullen verbünden bleiben sie allein und friern“). Lea-Won erscheint dabei keineswegs als harter Polit-Rapper: Auch persönliche Seiten und seine eigene Geschichte bleiben nicht außen vor, z.B. auf dem musikalisch überragenden „Lernfähig“. Und in manchem Skit tauchen alte Aufnahmen aus seinen Kinderzeiten auf.
Wo wir bei der Musik wären: Die Beats – größtenteils von Lea-Won selbst produziert – sind insgesamt sehr solide und fett abgemischt worden. Große Experimente wurden hier nicht gewagt, auch nicht bei den von JK Indeed, Tomas Emeral, Damez und Kaos beigesteuerten Instrumentals. Auf Trotzdem und gerade deshalb stehen die Lyrics im Vordergrund und zeigen deutlich, dass politischer Rap in deutscher Sprache durchaus mit gekonnter Reimtechnik verbunden werden kann.
Positiv fällt auf, dass das Booklet der CD nicht nur technische Infos, sondern auch kurze Erklärungen zu den einzelnen Tracks liefert und das Produkt dadurch noch persönlicher macht. Fazit: Mit Trotzdem und gerade deshalb ist Lea-Won ein sehr rundes Album gelungen, bei dem sich das Antesten auf jeden Fall lohnt.
von Eny-One

de-bug Rezension
( http://www.de-bug.de/...ID=24745... 4.2005):

Bei Lea-Won sind Worte die Waffen, die zu einer besseren Welt und einen durchdachteren Ich führen sollen. Der 20-jährige Münchener rappt seit fünf Jahren und das ist sein viertes Album, die vorherigen drei hat er per selbstgebrannter CD unter das Volk gebracht. Lea-Won kaut nicht die gängigen und langweiligen Jiggy-Ideale wieder, oder bemüht sich um eine Revolution im Reihenhaus, sondern reflektiert Themen von breiterem und, wenn man so will, politischem Belang. Neben Standpunkten zu den merkwürdigen Arbeits- und Geschlechterverhältnissen bekommt man Meinungen zu Musikindustrie, Kopien und Geld, Zwang und Heranwachsen uvm. zu Gehör. Wer also glaubt, dass Rap aus Deutschland so jung wie dumm sein muss, der hat sich mächtig geschnitten. Dass Lea-Won Teil von Hip Hop Partisan ist, einem Netzwerk, dass HipHop als eine alternative Kultur begreift, der Diskriminierung und platter Materialismus nicht intrinsisch sind, verwundert nicht. über die Hälfte der Beats hat Lea-Won selber produziert, musikalisch ist zwar nicht alles Hammer und ab und an hakt der Flow mal etwas, aber insgesamt gehen die kleinen Fehler im Gesamten des Albums unter, das auf jeden Fall durch die vielen, vielfältigen und vollen Texte lebt. Rap mit Hirn und abseitigen Ambitionen zu hören, ist auf jeden Fall erleichternd, denn nicht das ganze Leben ist eine Party.
von Caynd

raplounge.de Rezension
( www.raplounge.de/sounds/leawon-trotzdem.htm 1.2005):

Aus München erreicht uns das Lea-Won Album "Trotzdem und gerade deshalb". Vielen dürfte Lea-Won noch kein allzu großer Begriff sein. Jedoch veröffentlichte der Bayer zuvor im Eigenvertrieb drei Platten, gewann den feierwerk e. V. Bandcontest und ist Teil des HipHop Partisan Netzwerkes. Doch was geht auf seinem neusten Tonträger? 14 Songs, 8 Interludes und 4 Bonustracks lassen schon im Voraus auf eine voll gepackte Platte hoffen. Die Hoffnungen werden beim Hören dann auch bestätigt. Die Themenvielfalt ist groß und beschränkt sich gewiss nicht auf die üblichen Battle – Phrasen und Fickgeschichten. Hier hat sich jemand hörbar Gedanken gemacht. "Money kills music" kann zum Beispiel durch einen freshen Beat mit coolen Drums überzeugen. Inhaltlich geht Lea-Won detailliert auf die Marktsituation in Bezug auf Musik ein. Er vertritt einen sehr interessanten Standpunkt und wird es bestimmt schaffen, dem einen oder anderen unter euch auch ein paar neue Argumente zu geben. Weitere Glanzlichter sind „Lernfähig“, in dem er sich mit dem älter werden beschäftigt, „Finstere Zeiten“, das ein paar politischere Zeilen zu bieten hat und „Schreibblockade“, welches sich mit dem Thema im Titel auch beschäftigt. Es gibt viele gute Tracks auf diesem Tonträger. Lea-Wons Flow ist zeitgemäß und lässt sich gut anhören, die Beats sind sehr abwechslungsreich und gehen von experimentell bis Synthie, Inhaltlich geht einiges und DJs wurden in den meisten Tracks ebenfalls eingeladen. Neben der eigentlichen CD gibt es übrigens auch noch 4 Bonustracks zu bewundern, die aus Budgetgründen leider kein anständiges Mastering mehr abbekommen haben. Tut dem Hörgenuss aber nicht wirklich schaden. Zwischen den meisten Liedern wurden kurze Interludes gepackt, welche das Hörvergnügen ein wenig auflockern und einen auf die nächsten Tracks vorbereiten lassen. Alles in allem eine sehr runde Playlist. Vielleicht ein wenig zu rund! Den wirklichen Ausreißer oder Mut zu etwas Neuem kann man nämlich leider nicht auf „Trotzdem und gerade deshalb“ ausmachen. Im Ganzen trotzdem eine wirklich sehr anständige und sympathische Platte, die man sich durchaus anhören kann. Große überraschungen gibt es zwar nicht, aber der Tonträger lässt sich dank eines roten Fadens sehr gut durchhören
von Sage

defsage.com Rezension
( defsage.blogspot.com/...gerade-deshalb.html 1.2005)

In den Wunschvorstellungen und Werbespots der Musikindustrie wandern Raubkopierer gleich reihenweise in den Knast. Diese ruinieren schließlich die Absatzzahlen - redet man sich schon seit Jahren ein. Doch die eigenen Geschäftsstrategien zu überdenken, kommt nicht in Frage. Da tut es (nicht zuletzt dem Geldbeutel) gut, auch mal Independentalben zu kaufen. Gesagt - getan. Für faire 5 Euro bekommt man von Lea-Won 14 Tracks, 8 Skits und 4 Bonustracks. Das Album wurde von Lea-Won selbst, JK Indeed, Emeral, Damez, Kaos und Tai Phun produziert. Das Intro “Trotzdem und gerade deshalb” beginnt recht düster und gibt den allgemeinen Ton des Album an. Doch das Album ist sehr vielfältig. So ist der Track, der mir direkt im Ohr hängenblieben ist, auch das komplette Gegenteil. "Aufrecht" ist, wie Lea-Won im Booklet selbst schreibt, ein poppiger Synthie-Hit. Das Ding gehört definitiv in den Club. Der Beat stampft laut nach vorn und Lea-Won rappt zusammen mit einigen Kollegen sehr geschmeidig über selbigen. Direkt danach kommt mit "Omen es Nomen" der "Posertrack" des Albums. In Anführungszeichen deshalb, weil Lea-Won hier mehr mit witzigen Wortspielen á la “Nennt mich Anwalt – denn manchmal reicht schon EIN(-)spruch”, denn mit Bettgeschichten prollt. Der Beat ist von Lea-Won selbst und eignet sich in seiner locker-flockigen Art bestens für LWs Aussage. Der letzte Track den ich näher vorstellen möchte, heißt "Angriffsflächen" und wurde von Emeral sowie Damez produziert. Der, meiner Meinung nach, beste Beat des Albums wird von Lea-Won mit einem Text berappt, der allen deutschen (Wannabe)Gangstern gewidmet ist. Die Ansage ist klar: weg vom negativen Rumgeprolle - hin zum positiven Rap. Der Rest des Albums pendelt zwischen Gesellschaftskritik und persönlichen Reflektionen. So schneidet Lea-Won Themen wie Raubkopieren, fehlende Verantwortung oder den Zustand des deutschen Hip Hops an. Dass dabei kaum ein Track abfällt oder langweilig wird, muss man Lea-Won hoch anrechnen. Sehr konstante Qualität. Als Fazit kann ich nur sagen: Kaufen! Lea-Won hat ein wirklich hochqualitatives Album veröffentlicht, dass man bedenkenlos kaufen kann. Gerade bei der Vielfalt an Themen und Stimmungen wird wohl jeder einen Lieblingstrack finden.
von Thomas K.

hiphopnews.de Rezension
( hiphopnews.de/...94,,9372,detail.html 1.2005)

Sozialkritischen Deutschrap gibt es nicht? Gibt’s wohl! Lea-Won, Anheizer verschiedener Demonstrationen, wie z.B. bei Protesten gegen die NATO-Sicherheitskundgebungen, zeigt auf seiner ersten offiziellen CD wie es geht und tut seine politische Meinung kund. "Trotzdem und gerade deshalb", so lautet der Titel der ersten offiziellen CD von Lea-Won, einem 20jährigen HipHop Partisanen aus München. Als Vorbilder listet er Acts wie Talib Kweli, Mos Def, The Roots, Rio Reiser, Saul Williams und Sage Francis. Einen Einfluß der gelisteten Künstler kann man aber nicht direkt herstellen, jedoch wird schon beim einmaligen Hören des Albums klar, dass die Texte weit über die des Pimpin und Pseudo Gangsta Rap von namentlich nicht genannter Acts aus Deutschlands Haupstadt Berlin weit drüber hinaus gehen. Erst 20 Jahre alt, dennoch hat Lea-Won sich schon mehr Gedanken zu Gott und die Welt gemacht, als viele seiner gleichaltrigen Mitbürger. Die Lyrics jedenfalls werden beim einen oder anderen Hörer sicherlich zum Nachdenken anregen. überzeugen wolle er die Menschen mit seiner Musik nicht, lediglich mit denen in Kommunikation treten, die er ansonsten nie erreichen würde. Auf der CD befinden sich 14 Tracks sowie zusätzliche Interludes und eine überraschung in Form eines längeren Hidden Track. Frisiert wurden die Tracks mit Cuts und Scratches, wobei die Scratches an wenigen Stellen als musikalisches Stilmittel übertreibend eingebracht wurden. Mit Features wurde gespart, es befinden sich nur zwei Kollabo Songs wieder. Die CD beginnt stark und kann das hohe Niveau fast durch die gesamte Spieldauer hindurch konservieren. Hier und da gibt es (hyper-)kritische Mängel und schwächere Parts wie beispielsweise die verspielte Scratcherei am Ende des politisch inspirierten Song „Finstere Zeiten“. Der folgende Track „XYZ Waffen“ gehört wie auch der Song „Scheitelpunkt“, produziert von Lea-Won persönlich zu einem der Höhepunkte. „Aufrecht“ ist ein schnellerer Song mit einem einschlagenden Refrain, auf dem auch Nic Knatterton, Kaos, und Koljah zu hören sind - einer von den zwei Kollabos. Auf „Money kills music“ nimmt Lea-Won Stellung zur anhaltenden Diskussion rund um die aktuelle Situation im Business was die Mp3s und Raubkopien angeht. „Selbstausbeutung“ handelt ebenfalls um Business-belangtes Zeug. Beides sind solide Tracks. Besser wird es hingegen wieder mit dem Song titled „Angriffsfläche“. Mit einer kritischen äußerung wendet er sich an die Otto Normalos unter den ‚Toy Soldiers’ und steuert seinen Battle Beitrag dazu. Gesellschaftliches und eigene Erfahrungen werden in den folgenden Tracks „Gegeneinander“, „Nur Befehle“, „Lernfähig“, „Schreibblockade“ angesprochen, ehe dann der Track „Inspiration“ zum offiziellen Outro hinführen wird. An dieser Stelle ist dann aber dann doch noch nicht Stopp, denn Lea-Won beglückt seine Hörer mit einem dicken Hidden Track Special, das vier weitere Songs beinhaltet. Zu den Skits und Intrulude kann man anmerken, dass sie für eine wichtige Abwechslung für zwischendurch sorgen.
Anspieltipps: Finstere Zeiten, XYZ-Waffen, Omen est nomen, Nur Befehle
Fazit: "Trotzdem und gerade deshalb" ist Ende 2004 im Eigenvertrieb über Undercoverart Records auf Independent Wege erschienen. Gespickt mit kreativen Beats, vielseitigen Styles und seinen inhaltlichen Aussagen hat Lea-Won seine ‚sichere Balance’ zwischen Beats und Textinhalte gefunden, die auch bei Fans des deutschen Raps nicht außen vor bleiben sollten. Ein gelungenes Debüt.
von Mike

bumbanet.de Rezension
-> www.bumbanet.de/music/reviews/2005/leawon-trotzdemundgeradedeshalb.shtml 6.2005

hiphop-pott.de Rezension
-> www.hiphop-pott.de/index_15_469.html 7.2005

hiphopstylez.com Rezension
-> www.hiphopstylez.com/...page=art&artid=164 7.2005



lautleben cover
zum CD-R Album "Laut-Leben" (eigenvertrieb, 7/2003):

"Lautleben"-rezension (INTRO nov.2003)
"Lea-Won ist jung, vorlaut und kommt aus München. Manchmal ist er auch bescheiden. Der siebzehnjährige MC drückte mir seine CD in die Hand und sagte: "Sag mir einfach, wie's Dir gefällt. Ich glaub für eine Besprechung reicht das noch nicht". Sympathisch und ganz schön tief gestapelt. Lea-Won hat nämlich mit "Lautleben" ein schmutziges, kantiges Underground-Debüt gezaubert. Druckvoll, charmant und wütend rappt Lea-Won gegen herrschende Ausbeutungsstrukturen und für eine positive Utopie. Und die liegt weit jenseits von Geld und Kapital. "Lautleben" weckt die Erinnerung an Kurt Eisner und die Münchener Räterepublik, ohne ideologisch verbr‰mt zu sein. Lea-Won weiss es nicht unbedingt besser; aber er schaut sehr genau hin und nivelliert die Widersprüche, die er wahrnimmt, nicht. Sein Wortwitz und seine Reimtechnik stecken so manch etablierten Rap-Act in die Tasche. In Kombination mit den dumpfen, kratzigen Sounds und den seltsam rumpelnden Beats hat das einen besonderen Reiz. Es ist, als ob man ihn bei einer Keller-Session belauscht. Mit dem "Kombinat", einer Posse von Münchener HipHop-Artists, organisiert Lea-Won Partys, Veranstaltungen und gibt ein Fanzine heraus. überregional ist er Gründungsmitglied des HipHop-Netzwerkes www.hiphop-partisan.net. Die auf der CD gefeaturten Gäste wie z.B. Koljah aus Düsseldorf haben eine ähnlich frische Art und lassen Hoffnung aufkommen, was die Zukunft von Rap in Deutschland betrifft."
von Hannes Loh

"HeadPhonetik"-rezension (MKzwo ende 2002)
direktlink zur rezension auf der mkzwo-webpage -> www.mkzwo.de/home/sections.php?op=viewarticle&artid=444
von Nicole Litwin


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